Dienstag, 31. März 2015

my new love ¦ digicam retrostyle


liebe freunde ich hab mich verliebt... und zwar gewann diese kleine maus mein herz...

die fuji sx 30, (hier findet ihr weitere infos) ... aiaia ist die ein tolles teil und dazu gibt es sie noch im retrodesign... aber hallo, wer kann hierzu nein sagen! ja ich konnt's jedenfalls nicht :)

et voilà, ma petite chouchou


fertig handykamerageknipse, jetzt geht's so richtig los!!!!

hier ein paar schnappschüsse von gestern abend... und ich bin erst auf level padawan (novize)


schon nur der farbunterschied zu den anderen fotos ist wahnsinn, diese sind unbearbeitet und sehen schon echt toll aus...



auch die verschiedenen schärfe einstellungen gehen ganz leich... echt cool dieses teil!


auch im dunkeln ist es kein problem die motive zu erfassen... 


ich freu mich ja total auf die nächsten shoots mit meiner neuen kamera... bin gespannt wie ein flitzebooogen


Montag, 30. März 2015

DIY ¦ eier färben - oldschool like


neben osterhasen/nest im garten suchen, gibt es für mich eine weitere besonders schöne kindheitserinnerung: die gefärbten ostereier meiner grossmutter.


sie ist hier wahrlich ein profi und gerne möchte ich diese tradition des eierfärbens weiterführen.

was wird benötigt:
  • weisse eier
  • zwiebelschalen
  • blaubeeren
  • nylonstrumpf
  •  gummibänder
  • essig
  • filigrane zweige, blumen, blätter, farne usw
  • luckypunch: die unterstützung meines göttobuebs (patensohn) ;)
etwas ganz tolles an dieser art eier zu färben, ist die vorbereitung! sprich das sammeln der kräuter. ob im wald, garten oder sogar balkon ist es schön sich mit dem aktuellen stand der natur auseinander zu setzen und sich alles ganz genau zu betrachten.

in unserem fall haben wir uns im garten umgesehen... denn am himmel hingen graue wolken und es konnte jederzeit mit dem regenguss beginnen... so haben noah und ich blätter, blumen, farne und was der garten zu dieser jahreszeit sonst noch so hergibt gesammelt und danach gings ab in die warme stube und wir konnten loslegen!

erster schritt:
ihr startet mit dem zuschneiden der nylonstrümpfe, ich mache hierzu immer in etwa vierecke (grösse ca 20x20 cm)

als nächstes könnt ihr die eier mit euren gesammelten blätter usw. verzieren. legt hierzu die strümpfe vor euch aus und belegt diese mit den gefunden sachen. danach kommt das ei in die mitte (dieses kann auch nochmals belegt werden).

jetzt wirds etwas fummelig...
den nylonstrumpf über das ei spannen und alle seiten gut anziehen und zusammendrehen. mi dem gummiband den strumpf fixieren. der strumpf muss straff gespannt sein, damit keine farbe zwischen blätter und ei fliessen kann.


pellt nun die haut der zwiebeln ab, ca so zwei bis drei hand voll. ich verwende hierzu ganz normale zwiebeln und schalotten (welche ein bisschen mehr rot in der schale aufweisen). wers ganz einfach mag, kann sich zwiebelschalen auch schon abgepellt im lebensmittelgeschäft kaufen.

jetzt werden zwei pfannen mit kalten wasser aufgefüllt.
tuncht die schalen in die erste pfanne und in die zweite kommen die blaubeeren rein.
danach legt vorsichtig die eier ins kalte wasserbad und nun das ganze aufkochen...
lasst die eier ca 10 min im kochenden wasser.

nach dem piepen des timers können die eier aus dem kochenden wasser... damit das ei trotzdem nochmal ein bad geniessen kann, wir der sud abgeschüttet. 1 el essig zum sud reinschütten und die eier nochmals ca 1 stunde darin ziehen lassen.



wenn dann endlich diese lange stunde durch ist (jujuuu!!!), können die eier vorsichtig ausgepackt werden. und tadaaaaa, sehen sie nicht klasse aus!?!
die grauen haben die farbe der blaubeeren angenommen und die braunen kommen von den zwiebeln... cool nicht, natürlich kann auch noch mit weiteren lebensmitteln und farben gespielt werden... lasst eurer kreativität freien lauf!


wer die eier glänzend mag, kann mit etwas öl auf küchenpapier die eier noch einreiben bis der glanzeffekt sich einstellt. ich persönlich mags eher matt, also habe ich  diesen schritt ausgelassen :)





Donnerstag, 26. März 2015

DIY ¦ der lange weg vom teppich- zum parkettfussboden



hallo ihr da draussen

heut hab ich euch einen post, welcher mir viel bedeutet.
denn die aufgezeigte arbeit kostete mich viel schweiss, zeit, kraft und fluchwörter... und doch kann ich rückblickend sagen, ES HAT SICH GELOHNT!

gut nun mal zur ausgangslage, ach ach frau wohnte zwar in einer tollen süssen wohnung, doch irgendjemand empfand es als ganz dolle vor ihrer zeit einen teppich zu verlegen... TEPPICH ühhhh. ja ihr habt richtig gelesen, ich war ein armes mädel mit stoffdingern unter den füssen für ein paar jahre. doch eines abends, da nervte mich der anblick des teppichs so was von, so schritt ich, bewaffnet mit dem japanmesser in der hand, zur tat.

und ihr könnt euch ja nicht vorstellen, was mein auge erblicken durfte:


zuerst sah ich nur so ne komische braune schicht auf etwas (foto links) doch als ich diese vorsichtig entfehrnte fand ich parkett!(foto rechts)
und zwar nicht irgendeine art von parkett, nein fischgrätenparkett lachte mich an.
- und das übelste! seht ihr diesen hässlichen teppich brrrrrr ne ne ne jetzt aber wegsehen, wir wechseln lieber wieder zum holzfussboden.

ich hüpfte nach diesem fund vor lauter freude in meiner wohnung rum und noch in dieser nacht musste der teppich weichen... war zwar etwas müde am nächsten tag im office aber überglücklich. nach der arbeit deckte ich mich mit spachtel, schleifmaschiene mundschutz und musik ein.
es konnte beginnen!



bei aller liebe zu meinem boden, es war nicht gerade ein zuckerschlecken!
denn dieser ecklige braune leim war über den GANZEN boden verteilt... wer macht so einen blödsinn bitte! ich spachtelte mich somit von leiste zu leiste durch diesen hässlichen leim, schabte und schabte bis meine hände schmerzten.

ja jetzt denkt ihr sicher, meno bist du nicht ganz dicht! nimm doch so ein grosses spachtelteil und danach schleifst alles richtig ab und neu ist der boden... ja das ist absolut korrekt, doch ich wollte kein boden, der nach neu aussieht. ihr wisst was mir vorschwebte... böden in alten kneipen, welche das leben gezeichnet haben. mit kratzer, verfärbungen usw. herrlich und genau solche verfärbungen und zeichnungen wies mein boden auch auf... und ja da bleibt nix übrig, alls übelst von hand leiste um leiste freizulegen. 
zwischenzeitlich kam ich mir wie eine archäologin vor... auch ich sass im staub, mit gebückten rücken... und versuchte einen schatz behutsam ans tageslicht zu bringen... 


tja und als es soweit war, hat frau sich ein gläschen weisswein gegönnt und sich ausgeruht. was für ein moment. 
danach kam das grosse putzen, all diese kleinen leimpartikel musste entfehrnt werden und hier als tipp am rande, benützt keinen neuen staubsauger... weil nach dieser aktion könnt ihr diesen wegschmeissen.

nachdem alles gereinigt war, kam das schleifen an die reihe. auch hier wählte ich eine kleine handmaschine um nur gerade das nötigste abzutragen... ich wollte so viel wie möglich der schönen patina des holzes bewahren.

zum schluss kam noch die letzte ölung :) 

 
warum öl? ich habe mich für öl entschieden, da das holz mit dem öl weiterhin atmen kann und sich sehr natürlich unter den nackten füssen anfühlt. das öl musste ich 3x auftragen und in ca 4-6 jahren nochmals. weiter war mir auch wichtig, dass der boden keinen glanz erhält, aus diesem grund habe ich vom wachs und lackieren abgesehen.





deko ¦ wir lieben tee!



tee tee tee wir wollen teeeee

ich bin ja ein grosser liebhaber von verschieden tees. aber ich muss auch zugeben ich bin ein beutelfreund, doch dies bedeutet frau hat gaaaaanz viele kleine kartonboxen in den schlimmsten farben rumstehen... ne das geht gar nicht

ja so musste eine hübsche alternative zu den "bunten" teeboxen her... ich schlenderte durch die gassen von bern (das ist in der CH, meine heimatstadt) und sah mich nach etwas passenden um... nope das ist zu gross, nee das zu klein, ach das kann ich nicht schliessen usw. nix war das richtige.

doch mit dem frühling kommen auch die einmachgläser retour und tadaaa ich hatte meine hübsche neue aufbewahrung für den tee. dazu ist diese art der aufbewahrung noch luftdicht und der tee kann seine vielfalt nicht verlieren... was will frau noch mehr!

tja aber beschriften musste ich es noch, denn obwohl mein näschen noch top in form ist, könnte ich die düfte nicht unterscheiden... geb ich ja zu... 
da fand ich diese tollen schwarzen etiketten, welche mit kreidestift verwendbar sind. somit kann ich auch bei einem wechsel der teesorten die hübschen gläser einfach neu benennen! 



problemkind ¦ holzboden und holzmöbel ton in ton - wie kann es cool aussehen



hallo meine lieben

wer einen tollen alten holzboden hat, kennt ev. das problem...
da schledert frau durch brokis und flomärkte und ergattert tolle holzteile... voller freude und tatendrang stürmt frau nach hause und will sofort alles neu umstellen... doch OCH NEE.. IS JA ALLES IM GLEICHEN FARBTON WIE DER FUSSBODEN...

tja tut nerven aber den kopf lass ich deswegen nicht hängen! ne ne das ist eher eine herausforderung, welche mir die DIY Götter auferlegt haben...


hier nun eine schnelle und coole idee wie holz auf holz mit etwas farbe cool in szene gesetzt werden kann...

hier ein "vorher" foto - erkennt ihr das problem, ist etwas arg viel holz im bild... und macht das ganze etwas sehr laaaaangweilig in meinen augen...



 gut, so packe ich mir den kleinen hocker, swups ist er umgedreht und ich klebe seine beine nach ca. einem drittel länge ab. hierfür habe ich ganz normales maler-klebeband verwendet.

kurz die unteren drittel der beine anschleifen. danach startete ich mit dem bemalen der beine. in diesem fall habe ich mich für weiss entschieden und nahm eine matte acrylfarbe. 
die farbe habe ich mit einem mini-roller aufgetragen. dieser schafft eine gleichmässige verteilung der farbe und eignet sich besser als ein pinsel, welcher hie und da striemen verursachen kann.
wie unten schon ersichtlich, durchbrichst du mit der farbe optisch den holz auf holz look und schaffst spannende kontraste...



sieht doch schon etwas weniger holzig aus! doch noch immer war ich etwas unsicher und empfand es als zu viel des guten! also habe ich kurzerhand die sitzfläche auch noch weiss angestrichen. 

nun ist der kleine ein echter hingucker und erfreut sich als hocker aber auch als beistelltisch seiner dienste!





Montag, 23. März 2015

DIY ¦ fox kissen / erster post



hallo meine lieben

hier nun mein erster post! es freut mich total der welt meine ideen zeigen zu dürfen. somit will ich nicht lange um den heissen brei quatschen und sogleich starten:
momentan müssen wir gerade das haus meiner grossmutter etwas entrümpeln und da fand ich wunderbare leinentücher... leider hatten diese teilweise löcher und ich konnte diese nicht mehr als ganzes verwenden... nun denn, eine idee muss her! schnell kam ich auf die idee kissen zu fertigen...

also ab hinter meinen bastelschrank und nähmaschiene raus... ufff das teil ist schwer, auch dieses habe ich von meiner grossmutter geerbt. ein uraltteil aber immernoch gut im schuss die dame! weiter habe ich noch folgende sachen aus dem schrank gegrübelt:

  • stoffresten
  • schere
  • lineal
  • papier
  • bleistift / filzer
  • stoffkleber zum aufbügeln
  • motiv-vorlage (bei mir wars ein altes bild, welches ich im origamistil gezeichnet hatte)


als erstes machte ich mich hinter die leinentücher, so nähte ich ein einfaches kissen ohne reissversschluss. anleitungen hierzu findet ihr tonnenweise im netz.

danach übertrug ich den fuchs aufs papier mit bleistift und lineal... den fox nun ausschnippeln und tadaaa eure vorlage für den übertrag auf den stoff ist nun ready.



den papierfox klebt ihr nun mit klebeband auf die stoffreste und zieht die form mit dem filzstift nach (je nach stoff muss es nicht filzer sein, da reicht auch ein bleistift oder stoffkreide... da mein stoff aber eine art lederimitat ist, musste ich härteres geschütz in form von filzer auffahren)
danach heisst wieder schnippeln!


und jetzt noch der finale endspurt: wer gerne näht, kann nun die stoffteile auf das kissen nähen.
wer auch eher faul ist (wie ich ;) klebt sich das ganze auf das leinenkissen!

ich verwendete hierzu normalen stoffkleber, welcher in bahnen unter die anzuklebenden bereiche gelegt wird, die vorlage danach mit stecknadeln befestigen.
und das ganze heiss bügeln, die leimbahnen verbinden sich danach mit beiden stoffelementen und alles ist schön befestigt... aber achtung: beim bügeln die Stecknadeln eine nach der andern rausziehen, sonst gibts ne sauerei mit den geschmolzenen platikköpfchen

und hier das endresultat 

(das kissen ist schon wieder etwas verrumpfelt, da mein lieblingsmann es sich gleich darauf sehr gemütlich machte bevor ich es fototechnisch noch festhalten konnte...)