Mittwoch, 29. April 2015

DIY ¦ drahtkörbe selber biegen



heute hab ich für euch ein diy, welchs schnell geht und euch hilft ordnung zu halten...
was wollen wir mehr!

wir biegen und knipsen uns ein paar drahtkörbe!


  • wunschdraht
  • zange
  • zwicker (kenn hier den namen nicht richtig, ev. ist es sogar auch einfach bloss ne zange... ist das blaue teil gemeint)
  • gewünschte farbe aus der dose

 als erstes müsst ihr euch gedanken machen, wie gross der korb werden soll...
danach zählt ihr die quadrate ab, um die höhe der seitenränder zu definieren. nun gehts ans abzwicken der drähte...
wichtig, merkt euch wirklich wie viele quadrate es waren... jaja ich hab auch mehrmals nachzählen müssen... das hirn ist auch nicht mehr das jüngste...

ein weiterer wichtiger punkt beim zwicken, die eine seite kann genau an der aussenkante des quadrates abgeschnitten werden, die andere auf der innenseite... ihr müsst je eine seite satt und die andere ausgefranst haben...


sieht dann so aus. ihr seht unten sind die kanten mit dem querdraht verbunden und links und rechts hängen die spitzen dinger raus.


danach gehts ans biegen, bringt euren drahtkorb in die gewünschte form und nun könnt ihr die abstehenden drahtspitzen um die kante der anderen seite biegen. (das war mein ahaeffekt, als ich es eben falsch gemacht hatte und gar keine teils um umbiegen hatte... das ist dann schon etwas blöd)


 wie unten ersichtlich ist, verbinden wir so unsere ecken. also einmal richtig rumzworgeln... muss ja auch ein stabil sein...
ja dies kann auch etwas piksen und nerven... aber nicht die geduld verlieren... das endresultat macht schliesslich richtig spass


 wenn alle seiten miteinander verbunden sind, sollte es in etwa so aussehen.
jetzt könnt ihr nochmals euren korb in die richtige form biegen...


wer möchte, sprayt die ganze sache noch in seiner wunschfarbe an und lässt es trocknen...


und schon sind wir ferddig, na ging doch schnell oder!?
hier eines in silber und das andere in kupfer...


und nun habt freude am rumexperimentieren... z.b. dient es mir als flaschenhalter


sammelkorb für meine magazine...


um die ordnung am arbeitsplatz zu gewähren...


usw..... viel spass beim nachmachen!


Montag, 27. April 2015

fun stuff ¦3-D drucken im fablab bern


 

ich habe das grosse glück in der IT zu arbeiten... es ist eine dieser branchen, die immer in bewegung ist und du eigentlich nie genau wissen kannst, wohin die reise dich und uns alle führen wird...

ist irgendwie den zeiten gleichzusetzen, als der mensch ins ungewisse segelte und fremde neuartige länder entdecken durfte... marco polo und co lässt grüssen.
ja und die heutigen abendteurer sind meine jungs in der IT... auch sie wagen sich in gebiete und galaxien vor, die noch im dunklen liegen und von ihnen gefunden werden wollen... 

für mich ist es immer wieder verblüffend, wie viel ich von ihnen lernen kann! so oft haben wir über themen und entwicklungen diskutiert, welche erst viel später im bewusstsein der gesellschaft ankam... ja und ein solches thema war z.b. der 3d druck...

und so begann unser abenteuer...
in bern (meiner heimatstadt) gibt's ein fablab gleich um die ecke und so versammelten sich 11 wagemutige 3d-druck-neulinge, um sich auf unbekanntes terrain zu begeben...

wir starteten mit einer informativen präsentation über das ganze thema: wie entstanden die ersten drucker und warum überhaupt... was ist ein fablab und sein nutzen... usw.
ich möchte hier nicht zu sehr ins detail gehen, ist ja sonst nicht mehr spannend, falls ihr euch für einen kurs interessiert... genau, ein bisschen werbung für die jungs schadet nicht. (hier die infos zum fablab! besucht sie in real oder online... )!

nun gut, danach ging's an den free softwaredownload des bearbeitungstools für 3D objekte. 


nach der erklärung der wichtigsten einstellungen konnten wir loslegen... so klickten wir rum und checkten alles durch.... erstellten ein paar einfache formen und freuten uns wie honigkuchenpferd...

da es doch seine zeit benötigt eine richtig coole vorlage zu erstellen, griffen wir auf vorlagen im netz zurück, um in der kurzen zeitspanne trotzdem was tolles drucken zu können...schliesslich will frau ja auch was nach hause mitnehmen... 

vorlagen findet ihr hier ... na! sind die vorlagen nicht der wahnsinn!

gut, die vorlage wurde analysiert und besprochen... wichtiger schritt! denn nicht jede vorlage kann einfach so gedruckt werden... da steckt schon noch so einiges an feinarbeit dahinter, bis die teile ready sind....


 danach haben wir das ganze auf eine SD karte geladen und in den drucker gesteckt... und schon ging's los!! 

die spannung war unglaublich... 

es war echt faszinierend zu sehen, wie hier die kleine vorlage langsam gestalt annahm... 



jaja da wollte nicht nur ich ein paar fotos knipsen...




und so langsam nahm das teil form an... das wird übrigens der schlüsselanhänger von fritz...

ich hatte mich für einen hasen im origamistyle entschieden... analog dem beispiel auf hanjos hand... ohhh ist der nicht süss...


passte ja schliesslich perfekt zu meinem selbtgefalteten origamihase in weiss!

tja leider ist noch kein meister vom himmel gefallen. der kleine blaue kerl unten war mein output ;) 


nicht lachen! ich musste schliesslich auf den kleinsten drucker ausweichen und jaaa vielleicht hatte ich die einstellungen etwas arg grobfädig definiert aber nur vielleicht... jedenfalls mag ihn trotzdem ganz dolle... ich denk, da wollte mir der drucker einfach zeigen, dass er auch fast so was wie fell hinkriegt... halt so im leicht verhüdderleten look...
 (als entschädigung für mein anscheinend misslungenes ding (was ich ja gaaaar nicht nachvollziehen kann... und ruhe jungs! er ist und bleibt zucker und sieht einfach fabelhaft aus) bekam ich den scharzen hasen vom lab geschenkt)

mein fazit: 
3d drucken macht unglaublich spass und du fühlst, dass hier was ganz grosses abgeht, was unsere welt verändern wird. es muss aber noch viel tüfftelarbeit geleistet werden. denn momentan braucht es  ordentlich geduld/zeit um ein grosses teil zu drucken.

ein aspekt hatte mich aber schon jetzt überaus fasziniert und bin ich richtig begeistert von... das
material!
sieht aus wie plastik hä!?! es fühlt sich auch an wie plastik und besitz dessen eigenschaften...

ABER...
es ist mais! stinknormaler mais! 
und das bedeutet, es ist zu 100% biologisch abbaubar! du kannst also alle "alten" teile in den kompost knallen und dir ohne schlechtes gewissen neue drucken...
echt der wahn...
so könnten wir uns aus der abhängigkeit des erdöls lösen...

ich sehe hier die grosse revolution und auch die chance unserer erde was zurückzugeben...

 innovation zugunsten der natur... i like






Donnerstag, 23. April 2015

my new love ¦ einmal rumstempeln bitte




was ich ja heute für ein kleines und feines geschenk erhalten habe!! na so was von supi...

ich hab unglaublich freude und nochmals von <3 ein grosses merci mon amour...


jetzt hält mich also nichts mehr zurück und es wird so richtig rumgestempelt! tadaaa


noch werden nicht alle gestempelten dinger gezeigt... nene... die kommen so tröpfchenweise... damit es ja spannend bleibt... genau




Montag, 20. April 2015

DIY ¦ kennt ihr batik noch!? heute aber ohne hippie touch


hallo da draussen

ach wie viel spass ich doch jeweils in den pfadilagern hatte, wenn es hiess: heute ist batiknami! 
ha! da mussten alle kleidungsstücke, in weiss oder sonst irgendwie hell, hinhalten und wurden in wilden farbkombis neu geboren...

es war glasklar, ich muss mal wieder batiken aber einfach ohne diese kringel... sprich der hippie touch muss heute nicht mehr sein!

aber so neue bettwäsche mit farbverlauf wäre schon noch cool...
gesagt getan!


  • bett- und kissenanzüge
  • batikfarbe inkl. fixierungsmittel
  • 500 g salz
  • plastikbehälter
  • plastikhandschue (ausser ihr wollt ein paar tage mit farbigen händen durch die welt)
  • kelle, stock oder was sonstiges langes um die stoffe in die farbe zu tauchen
  • haushaltpapier für alles mögliche wegzuputzen

ich habe das ganze in meinem badezimmer sprich badewanne gemacht, damit ich nicht sonst noch was färbe, z.b. mein holzboden... neeee ne das wär ganz und gar nicht der plan. ja und das badezimmer eignete sich bei mir am besten, denn danach konnte ich die farbspritzer (und ja die gibt es immer!) abduschen und weg waren sie...


gut als erstes heisses wasser anschaffen. ich habs mir einfach gemacht und schlicht heisses wasser aus dem duschkopf in den behälter eingelassen. das wasser sollte ca 40° warm sein.
wenn nun der plastikbehälter fast voll ist, kommt das salz, fixierungsmittel und die farbe rein. wie viel ihr benötigt kommt auf die menge der färbenden teile an... angaben könnt ihr auf dem verpackungshinweis nachlesen.



das ganze nun gut umrühren damit sich alles gut vermischt... praktisch ist, dass die farbe heutzutage ja schon flüssig ist und es sich sehr gut verbindet, aber das salz und fixierungsmittel muss sich ja noch auflösen! aus diesem grund gut umrühren...

handschuhe anziehen und danach die farbspritzer kurz mit dem haushaltspapier abwischen, ihr wollt ja nicht schon vorab flecken auf eurem stoff... ne wollen wir nicht.


danach sanft den stoff in die farbe tunken... etwas warten, danach einfach jedesmal etwas mehr in die farbe tunken. so könnt ihr nun einen farbverlauf erstellen. 
nice to know: umso länger der stoff in der farbe verweilt umso intensiver die farbe. also überlegt euch welche seite des stoffes dunkel sein soll.
 tipp am rande, ja die reissverschlüsse nehmen natürlich die farbe nicht an... hab ich auch erst danach bemerkt ;) tja frau lernt nie aus...


passt mir aber gut auf die spritzer auf! aiaiai die sind fies und haften sich natürlich gerne an die weissesten stellen... jaja kleine fiese dinger das. auch bei mir schlichen sich die kleinen dinger rein...

na ja so sieht man immerhin, dass es selbstgemacht ist... gut zureden hilft, wie ihr seht...

zwischendurch könnt ihr immer wieder etwas pause machen...

wichtig ist auch, wenn ihr wirklich dunkle farben möchtet, muss das ganze so einige zeit im wasserbad liegen. der stoff wirkt in nassem zustand ja immer dunkler und das verhält sich auch mit beim färben so. als ich meine teile rausnahm, waren die enden tiefdunkel, ja rabenschwarz! doch im trockenen zustand wurde es zu einem grau.


also wenn danach alles ferdiiiggg ist, gut ausdrücken und danach auswaschen bis keine farbe aus dem stoff austritt.
muss zugeben, ist der anstrengendste part. besonders wenn ihr bettwäsche für zwei färbt... ach das hört ja nie auf mit der farbe... aber auch hier, hei ist armtraining und straffe arme im sommer machen sich toll... (ich fühle mich nun wie arnie)

noch nicht ready...


jetzt aber! juhuu


trocken lassen...


sieht doch schon mal cool aus...

und hier nun die fertigen bettanzüge... geb's zu, ich hab sie noch nicht gebügelt ;) wollt einfach schon den effekt sehen!



die teile könnt ihr übrigens danach normal mit 40° waschen. viel spass beim färben :)



na da bot es sich doch an nach getaner arbeit etwas zu entspannen und sich dem buch zu widmen...





ich hoffe eure bettwäsche entführt euch nun auch in wunderbare traumwelten!
ich träume jedenfalls schon von einer weiteren batik session :)



Donnerstag, 16. April 2015

DIY ¦ wir malen uns ein paar marokkanisch angehauchte schüsseln



 ach ich hab auf sooo vielen einrichtungsblogs immer diese tolle marokkanische keramik entdeckt und wollte diesen stil auch in meine 4 wände bekommen.


     
  • unifarbiges geschirr
  • porzellanstifte oder farbe
 ja ist schon alles, nix mehr... legen wir los.




jetzt macht euch gedanken, wie das keramik aussehen könnte. für mich war klar, einmal mächtig mit mustern usw. also kritzelte ich drauf los... ufff ich sag euch, es geht in den nacken! tja, ich hab halt auch aufm sofa so rumgemalt... immer schön mit gebücktem rücken... gaaaaaaaaaaanz doofe idee, nach gut einer stunde hatte ich eine nackenstarre... aber sowas von! ok, ab an den tisch, da gings doch etwas entspannter zu und her...

so hab ich nun gemalt und gekritzelt... eine schüssel war top die andere leider flop.
kein grund zur panik! das tolle an dieser pozellanfarbe ist die möglichkeit alles was nicht gefällt einfach abzuwaschen. geht ganz fix! und danach nochmal ran ans malen.

was mir auch noch bei den stiften aufgefallen ist, dass diese nach einiger zeit irgendwie eintrocknen und nicht mehr ganz deckend färben. ich hab kurzerhand ein stück papier genommen und jeweils, mit der klassischen drückmethode, etwas inhalt rausgeholt. sprich 2-3 mal die spitze in den stift drücken damit flüssigkeit austreten kann. danach einfach die spitze in die flüssigkeit getunkt und weitergemalt.

wenn ihr ferig seid mit dem verzieren, müsst ihr die ganze sache gute 4 stunden trocknen lassen. 

sind diese 4 stunden durch, kommt die das geschirr für 30 min noch in den backofen bei 160° und fertig sind die teile!