Donnerstag, 28. Mai 2015

miniDIY ¦ alleine sein ist öde - schneidebretter wünschen sich gesellschaft



ist ja echt öde, wenn du so alleine rumgurken musst... das dachten sich auch meine neuen schneidebretter und beklagten sich lautstark!

jajaja ist ja gut ich such euch ein paar freunde... 

so streifte ich durch meine küche und sofort stachen mir meine holzbkellen usw. ins auge... ja die kleinen dinger vertragen doch auch ein bisschen farbe! tadaaa idee geboren und freunde gefunden...

also los, geht ganz schnell...


ihr braucht dazu nur:
  • farbe 
  • wäscheständer inkl. klammern 
  • zeitung oder sonst ne unterlage
  • holzbesteck

 jetzt schön den wäscheständer auf karton oder zeitung stellen. farbe öffnen und die kellen in die farbe tunken...



danach das ganze aufhängen und trocknen lassen... 
mein erdmännchen hatte die ganze sache im blick und so konnte ich mich den restlichen holzdinger widmen...



und schon sind wir fertig! aber hallo schneller als dieses DIY ist nur noch flash...

...und nun ist die küchengang vereint... sogar noch mit krassem dynamic filter unten im bild... war halt dunkel als ich es fotografierte und war ein bizzeli schwer ein tolles foto zu machen... sonst bin ich ja ohne filter unterwegs...





Montag, 25. Mai 2015

DIY ¦ lavendeldruck - oder wie dich die eigene dummheit dazu bringt, alle copyquicks der stadt zu besuchen



vorab, dieser post hat mir fast jeden nerv in meinem system geraubt... ich dachte ja, es würde ganz fix gehen... neeee falsch gedacht... jedenfalls kenne ich nun fast alle kopier- und druckmöglichkeiten in der stadt bern... ein wissen, welches ich sicherlich irgendwann mal für mein überleben brauch...  ja klar!

kurz zur vorgeschichte, ich hatte meine wunschmotive schön auf einem laserdrucker ausgedruckt und wollte loslegen... gespannt verteilte ich das öl auf der vorlage und rubbelte wie wild darauf rum...doch es tat sich überhaupt nichts! nur eklige ölflecken vermerten sich... aber von farbe war keine spur zu erkennen...
ganz klar, muss der drucker sein... hat sicher so krasse farbe die sich regelrecht ins papier reinfrisst... also auf zum nächsten drucker... usw weiter... es waren abertausende von geräten die ich konsultierte! doch ein misserfolg auf den nächsten stellte sich ein... tja irgendwann ging mein verwendetes öl aus und ich kaufte neues... denn ich war noch nicht bereit aufzugeben... noch nicht!
ich startete also meinen letzten versuch!
 dieses mal war jedoch der keine aber feine unterschied das verwendete öl... ja ja eigentlich sagts ja der name schon... lavendeldruck...hallo lavendel... kannste lesen liebe enidan... 
ich wär halt nicht ich, denn ich hab mir gedacht, hey ist doch egal welches du verwendest! öl ist öl... nimmste mal das vanille teil das da noch im schrank rumsteht... nope so ist es eben nicht! es muss lavendelöl sein... LAVENDELÖL LIEBE ENIDAN... tja danach gings 1 a, sogar mit sämtlichen ausdrucken aus verschiedenen geräten...

gut aber nun zum ursprung der idee... denn dieser text war schon vor den misserfolgen verfasst und diesen möchte ich euch nicht vorenthalten:

*********

kennt ihr dies!? alles ist zwar ganz hübsch und toll aber was neues muss her... 
ohhhh ja ich muss mal wieder was verändern und nee zum coiffeur will ich nicht! gut so muss die wohnung herhalten...

was eignet sich hier besser, als mal wieder ein paar neue kissenbezüge zu zaubern!

ich hatte schon so einiges über den lavendeldruck gelesen, doch bis jetzt nicht ausprobiert... aber nun war die zeit reif und die kissenbezüge genäht, es konnte losgehen! (ach wie euphorisch ich da noch war hehe)

  • lavendelöl
  •  kissenbezüge 
  • ausgedruckte vorlage (muss laserdruck sein, tintenstrahl geht nicht!)
  • malerklebeband
  • pinsel
  • kleine schale fürs öl
  • ne kelle oder löffel
  • bügeleisen
  • backpapier
  • normales papier oder karton (aber keine zeitung neeee die hat ja druckerschwärze und kann abfärben!!)

wir beginnen damit, dass wir in die kissenbezüge papier oder karton hineinlegen, dies schützt den unteren teil des bezuges indem es das öl aufsaugt...


den ausdruck bringt ihr nun an die gewünschte stelle auf dem bezug und klebt diesen mit dem tape an. so verrutscht er euch nicht.


jetzt könnt ihr mit dem öl loslegen, täufelt das öl auf die vorlage und pinselt diese einmal durch... alles schön einölen... mhhh riecht sogar echt gut...




lasst das öl gut ins papier einziehen, es sollten sich keine seen bilden, das ist wichtig... denn zu viel öl kann auch die farben zu fest vermischen und das ganze sieht danach verschmiert aus...


danach mit der kelle oder löffel das ganze sehr sehr gut eindrücken. so überträgt sich nun die farbe auf den stoff.
falls ihr das gefühl habt, es ist noch nicht wirklich satt übertragen, einfach nochmals mit dem öl loslegen und wieder eindrücken.

jetzt muss das ganze trocknen...

 um das bild zu fixieren, müsst ihr nun den stoff auf der heissesten stufe des bügeleisens bügeln aber ohne dampf, gell. zum schutz könnt ihr backpapier zwischen stoff und bügeleisen legen und rumbügeln. danach kann das bedruckte teil bei 30° in der Waschmaschine gewaschen werden. i like!


hier nun meine kissen...ich wollte ja meine tierfarm etwas erweitern und hatte mich für falter und einen schmetterling entschieden...






und passend zum heutigen blogpost schlüpfte doch tatsächlich heute ein kleiner flattermann aus seinem kokon, welcher sich an meinem küchenfenster befand
<3 <3 <3









Montag, 18. Mai 2015

miniDIY ¦ pimp my schneidebrett



(kurze frage an meine lieben deutschen besucher, sagt man den dingern schneidebretter, ist dies korrekt? weil, ich gebs zu, ich habs ganz faul von unserem ausdruck "schnidibrättli" abgeleitet:))

manchmal brauchts nur ein bisschen farbe... und ein "altes" teil entzückt in neuem glanze dein leben...

genau dieses unterfangen war heute geplant und so schnappte ich mir die kleinen holzbretter aus der küche und legte los. 
neben den holzbrettern benötigt ihr noch folgendes:

  • holzbretter (wie schon erwähnt...)
  • farbe (bitte beachtet, dass diese für haushaltsobjekte geeignet ist und nicht über giftige inhaltsstoffe verfügt!)
  • farbroller
  • malerband 
  • lineal 
  • japanmesser
  • (ev. schleifapapier, falls das holz irgendeine art von lackierung aufweist...)
nun klebt ihr die bretter gemäss euren wünschen ab, ich hatte bei der schwarzen version noch einen mittelstrich mit dem japanmesser ausgeschnitten. da ist natürlich euerer fantasie keine grenzen gesetzt...

wichtig: drückt mir bitte die seitenkanten des malerbandes gut aufs holz!
ihr wollt ja nicht, dass sich die farbe auf dem brett über die einkerbungen der messerschnitte verteilt... ne ne ne das wollen wir nicht...


als nächstes wird mit der farbe rumhantiert. einfach mal rollen bis alles gut bedeckt ist...


wenn die farbe schön eingetrocknet ist, könnt ihr das malerband abziehen...


et voilà eure teile sind fertig... tja und da ich jeweils gleich die sachen ausprobieren will, hiess das motto des heutigen abends:

aperotime in sö sönshiiine (with söö new schnidiplättli)!!


aber auch beim frühstück machen sie immernoch eine gute figur...


oder einfach so am rumhängen... in der küche bei ihren jungs und mädels...







Dienstag, 12. Mai 2015

DIY ¦ ran an den beton - wir giessen uns einen beistelltisch


heute erschaffen wir was handfestes...
an meiner seite: gastbastlerin diana!

schon gut seit 7 jahren bin ich besitzerin eines windlichtes in betonform. da ich das teil auch noch von einer lieben freundin erhalten habe, war es von anfang an eines meiner lieblinge <3 an dieser stelle nochmals ein grosses merci an diane für das betonherz (und nein kein schreibfehler, es ist nicht die obenerwähnte diana)

ich finde beton ein unglaublich schönes material aber hatte definitiv den grössten respekt davor. ist ja schliesslich auch beton! doch in so einigen blogs habe ich viel über die wundermasse gelesen und wagte den schritt.

zur unterstützung habe ich mir meine freundin diana an die seite geholt... ein merci auch an dich und deine geduld

so legen wir doch los! das projekt "beton-beistelltisch" kann beginnen...


  • portland zementmischung fix fertig (gibts sogar in handtlichen 3 kg oder auch in gross-packungen)
  • wasser
  • plastikeimer
  • öl (wir haben sonnenblumenöl verwendet)
  • rundhölzer (oder sonstige hölzer, welche als beine dienen)
  • stichsäge
  • malerklebeband
  • gummihandschuhe
  • mundschutz
  • schwingbesen
  • zeitung oder sonstige unterlagen, welche verdreckt werden darf
  • schleifpapier
  • farbe
  • geduld :)

überlegt euch als erstes wie hoch euer beistellstisch sein soll!?
der wunschhöhe entsprechend, markiert ihr die länge auf euren rundhölzern  und  mit der stichsäge das ganze in die gewünschte länge bringen. hier bitte einberechnen, dass ja die betonplatte ein wenig der beine verschlingt.

als nächstes sucht ihr euch einen platz, welcher genügen fläche bietet um alles rund um euch zu platzieren. also bodenschutz verlegen, material verteilen.

nun ölt ihr den plastikeimer ein, diana hat auf etwas küchenpapier das öl gekippt und danach wie beim backen den eimer eingefettet.

als sicherheitsmassnahme wird nun der mundschutz aufgesetzt. wer will kann auch noch handschuhe anziehen.

jetzt den beton direkt im eimer anrühren, auch hier erinnert es doch stark ans backen :D sprich langsam das wasser in den beton geben und unter ständigem rühren eine glatte masse entstehen lassen... wie viel wasser ihr verwenden müsst, könnt ihr im netz bei portland nachprüfen oder so wie wir -> nach gutdünken. Bei uns wars ca. auf ein kilo einen halben liter (stand war 1 zu 1, aber das war ja viel zu flüssig… ne ne da haben wir noch etwas mehr betonpulver reingekippt…) und wie gesagt immer gut umrühren dass es schön glatt wird...


sobald keine klumpen mehr vorhanden sind und alles gut verrührt wurde, den eimer ein paarmal auf den boden kloppen... so entfliehen die ganzen luftbläschen, welche sich in der masse festgesetzt haben.

je nach wassermenge kann es nun wirklich sehr schnell gehen mit dem trocken!

(bei meinem ersten versuch nahmen wir es noch etwas arg gemütlich und plötzlich rief mir mein lieblingsmann voller entsetzen zu, dass der beton schon am trocknen ist. in einer solchen situation kommt euch die gute vorbereitung zu gute! sprich, dass ja alles schön neben euch verteilt liegt. so krallte ich mir die holzfüsse und stopfte diese in die masse...)

 ein tipp, lasst den beinen wirklich genug abstand, so dass sie sich diese am rand des plastikeimers anlehnen können zum trocknen. denn wenn nicht, siehts echt doof aus wie im bild unten ersichtlich... (ja das war der zweite versuch, welcher das tischlein zum scheitern brachte)


nun aber wieder zurück zum dritten versuch mit diana:

und nun kommt der letzte punkt auf der materialliste zum zuge: geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld, geduld....

und zwar mindestens satte 48 stunden... aiaiaiai das ist wirklich sehr sehr schwer, denn ich gebs zu, ich muss danach immer was rumfummeln und überprüfen jajaja... aber ist halt einfach so, da gibts wortwörtlich nichts dran zu rütteln, finger weg!

doch irgendwann sind auch diese 48 stunden durch und endlich könnt ihr das tischlein aus dem eimer kippen! durch das aufgetragene öl, sollte es regelrecht rausploppen... falls nicht, keine panik, einfach ein bisschen drücken, fummeln und grübeln und irgendwann löst es sich. ich verspreche es euch!

tja nun muss ich aber erwähnen, dass auch die tische von diana und mir leider zu bruch gingen. wir hatten den falschen zement in der eile ausgewählt... er war primär für aussenbereiche z.b. um sockel für gartenzäune zu giessen

durch dies hatte er recht grosse einzelne steine in der masse, dies verursachte bei uns danach eine instabilität. ihr seht es auf dem bild unten, dieser zement ist gespickt mit grösseren steinen :( also augen auf beim betonkauf...


somit gings an den versuch nr. 4!

dieser klappte nun ohne probleme, den übung macht ja bekanntlich den meister!

also nochmals alles durch bis zum punkt an welchem der tisch aus der form ploppt...

 ich bin ja immer besonders gespannt wie ein flitzebogen, wie sich der beton entwickelt hat. wo noch coole kleine luftlöcher zu finden sind und wie sich die verfärbung des betons entwickelt hat und und und... ich nehm mir hier immer etwas zeit um wirklich alles genau zu betrachten, dies ist auch wichtig, denn beim nächsten schritt gehts ans schleifen. da musst schliesslich auch wissen welche stellen willst genau so behalten und was muss wegeschliffen werden! klar die ränder, die müssen so oder so geschliffen werden damits keine scharfen kanten hat! der rest jedoch, der ist euch frei überlassen...


zum schluss hab ich mich noch hinter die bemalung der beine gemacht. da gefällt mir besonders, nicht alles zu bemalen... sondern nur ca. ein drittel der beine. passt somit auch zu meinem anderen hocker!!!


uhhhh apropos hocker!! ganz wichtiger hinweis... sich draufsetzten kann fürchterlich in die hose gehen... aiaiai jaja da hatte ich sooo freude an meinem ersten beton-hocker-beistelltisch, machte gleich fotos und wollte diese an den lieblingsmann und einer freundin senden. damit das tippen der nachrichten etwas gemütlicher ist, setzte ich mich auf den hocker und PADABUUUUM.... der kleine zerbrach unter mir... weg war die schöne betonpracht und das selbtvertrauen… ich sollte wirklich wieder etwas mehr sport treiben… da brechen mir immerhin schon betonhocker unterm hintern weg ;)


 so und nun das endresultat, welches hielt und ich nun als meins bezeichnen kann!


so ich wünsch euch nun viel spass beim nachbasteln!


Donnerstag, 7. Mai 2015

miniDIY ¦ flaschen ettiketieren




geht schnell und sieht cool aus... somit ein miniDIY für euch...

kennt ihr dies: ihr kauft super leckere sachen, doch viele der firmen verwenden ultrahässliche behälter oder die beschriftung oder logos sind einfach schrecklich... tja da kann frau entweder alles ganz schnell verdrücken oder sich was überlegen...
ja ja man kann mir vorwerfen, dass ich etwas pingelig bin aber hey! ich will's halt auch in der küche hübsch... und da kommen mir keine hässlichen behälter mehr hin... grosses nein

so kam ich auf die idee coole flaschen zu sammeln und danach neu zu etikettieren...

als erstes haltet die augen offen für tolle flaschen, welche ihr gut wiederverwenden könnt. ich hatte hier oftmals auf den märkten sirup in wiederverschliessbaren flaschen gekauft. denn erstens ich mag sirup und zweitens ich hatte ja die idee im hinterkopf. 

um die flaschen von bestehenden etiketten zu befreien, habe ich diese in heisses wasser mit einem tropfen spühlmittel eingelegt. so löst sich der leim sehr schnell und die etiketten können locker abgezogen werden...
dies geht auch bei weinflaschen oder sonstigen glasbehältern.

danach fand ich bei uns im bastelzenter diese tollen etiketten, sie sind schnell ablösbar und somit immer wieder verwendbar. weiter ist die beschichtung einer wandtafel ähnlich und ihr könnt mit kreide eure etiketten aufs neue immer wieder beschriften. da ich jedoch mit inhalten wie öl usw. arbeitete, habe ich mich für eine festere variante als kreide entschieden.

tja und danach heisst es nur noch umfüllen, etiketten beschriften und ankleben... 



et voilà, sieht doch schon etwas hübscher aus... <3






Sonntag, 3. Mai 2015

deko ¦ vasen aus glas


 diese wunderbaren vasen habe ich bei meinem grosi zu hause entdeckt und hab mich gleich verliebt in die teile... ich hätte nicht gedacht, dass dieses weinflaschen-grün in meine wohnung passt... aber jetzt in kombination mit dem holzboden, finde ich die farbe fabelhaft und die idee die vasen anzusprayen als überflüssig... 

hier nun einige impressionen



das grün findet sich auch in meinem bild wieder... das bild stammt aus dem jahr 2011 und trägt den namen sternenkrieger... ausstellen konnte ich es im medienzenter des bundeshauses, doch nun ist es wieder zu hause mit seinen 3 neuen kumpels in grün <3