Mittwoch, 19. August 2015

das leben ¦ einmal stockholm bitte... trevlig helg




hallo meine lieben

wir düsen nun mal ab richtung ferien... denn wir sind reif für die insel! also heisst es: rein ins boot und los geht's...

eine kleine insel mitten im archipel von stockholm wartet auf uns...


danach gehts natürlich weiter mit vielen fotos und news vom haus, aber für die nächsten tage sage ich es wie kuno: i gloub i verabschide mi mau.....




Donnerstag, 13. August 2015

DIY ¦ ich stricke mir einen korb





so heute gibt's mal wieder ein DIY und zwar wie ihr euch einen korb stricken/häkeln könnt...

ich glaub ich hatte dies seit meiner schulzeit nicht mehr gemacht und wäre auch selber gar nicht auf die idee gekommen! 

doch bei der wunderbaren sandra von saras dekolust habe ich ihre tollen körbe entdeckt und ich war sofort feuer und flamme!!!

also ran ans material


  • stricknadeln (G 10)
  • häckelhaken (G 6)
  • jersey stoff in wunschfarbe
  • kleines stück andersfarbige wolle (kann auch normale schnur sein oder sowas in der art)

ja und da geht's auch schon los!!!
zuerst habe ich den boden gehäkelt und da ich es echt nicht mehr aus der erinnerung konnte, habe ich mir hilfe aus den netz genommen. hier ein absolut tolles viedo, welches dir schritt für schritt alles erklärt.

video von ana kraft über youtube 


sah doch richtig passabel aus für meinen ersten versuch... ja war stolz, gebs ja zu...



danach kam der zweite schritt, hier habe ich mich entschieden die aussenwände zu stricken und nicht weiter zu häkeln. 
somit kommen hier die stricknadeln zum zuge... uiuiui ich sag euch, da ich ja einen eher hohen korb wollte, musste ich so einige bahnen stricken... aber es ist echt lustig wie schnell ich wieder im rhythmus war und es von alleine ging. ja ja ist wie fahrradfahren... verlernste nie!


danach das ganze am boden annähen und schon ist der korb ready. ich hatte noch ein paar seitenhänkel gemacht, bin mir da aber noch nicht so sicher, ob ich sie wirklich cool finde oder wieder entfernen werde... aber das ist ja das schöne am selbstgemachten... da kannst immer wieder was wegnehmen oder ranbasteln.

was denkt ihr?



so würds sogar als tasche durchgehen ;)


und jetzt ihr! loooos grübelt eure alten stricknadeln wieder raus und danach will ich blasen an den fingerkuppen sehen... (hatte ich sogar, echt jetzt... tzzz büromädchen mit bürofingern)



Montag, 10. August 2015

das haus ¦ öhm sorry du hast da ein regal am kopf



erwähnt hatte ich es ja schon, dass mich sicherlich auch ab und an etwas in den wahn treibt... tja bei diesem post kam genau dieser fall zum tragen. wobei der schock mit von der partie war und nicht der wahn...

hier die ausgangslage...
brrr ein hässliches regalkonstrukt verdeckte die sicht auf den unteren wohnbereich...


hier die ansicht von unten, ein wirklich schlimmes teil und so mächtig... die wunderbaren bachsteine gingen völlig unter... es herrschte das holz!


es war sonnenklar, das teil muss weg! aber so was von...
nach mehrmaligem rütteln und schlagen (und dies auch durch mehrere gewichtsklassen von oberarmmuskeln) keimte der entschluss, das teil ist fix reingeleimt. das bringst du nicht einfach so auf die schnelle raus...

nein da muss härteres geschütz ran... sprich mein baby, die stichsäge!
ein tolles ding und du kannst damit alles nach deinem gusto zusägen...


ja so sägte ich da mal rum, natürlich als erstes ein mittelteil, zum nochmaligen checken wie unglaublich fest die dinger aneinander klebten... danach gings an die aussenteile. schritt für schritt entfernte ich bereich um bereich.... bis plötzlich das ganze obere regal auf mich zu stürzte!!!

so richtig mitten in die fresse rein... aber hallo und das ganze noch mit der säge in der hand! liebe kinder man merke sich, solche sachen NIE alleine machen NIE NIE NIE

so liess ich also die säge am kabel zu boden gleiten, stütze weiterhin mit meinem gesicht/kopf das regal und steckte danach das entfernte holtzteil wider zurück, um die statik (in etwa) wieder herzustellen...


rechts seht ihr das teil welches alles wieder zusammenhielt. geleimt war das regal somit definitiv nicht, wie ich schmerzlich feststellen musste. es war so krass verkeilt, dass die statik es einfach bombensicher machte. 

das waren die verankerungenm (ein paar olle spanplattendinger... mehr nicht!)


gut, aber mein problem war immer noch nicht gelöst. wie bringe ich nun dieses teil runter ohne erschlagen oder von splittern des linken brettes durchbohrt zu werden? fragen über fragen...

ich musste das letzte grosse verbundene brett auch noch durchsägen, das war klar!  ich hoffte, dass ich das teil halten oder es zumindest auf die andere seite lenken könnte, wenn es runterknallt...

nach einer stress-abbau-zigi wagte ich mich an das ding... sägen, ängslich nach dem rechten sehen, sägen, nachmals überprüfen und dann ging es los! schwungvoll löste sich das regal und ich konnte es tatsächlich unter kontrolle bringen... eingesetzt wurden sämtliche körperextremitäten wie kopf/gesicht, schulter und arme, aber ich hielt es... irgendwie! (sicherlich sah es alles andere als elegant aus, doch das war mir schnuppe)

hauptsache weg mit dem hässliche teil....


als ich danach das endergebnis sah, war ich beeindruckt... alles wirkte luftiger und offener! obwohl immernoch das holz alles beherrscht und so dieses leicht "ich steck in einer holzkiste fest" gefühl auslöst, gewann der raum an schönheit...

der schrank auf der rechten seite kommt auch noch raus, aber dies werde ich mit meinem lieblingsmann machen... er war nicht gerade happy als ich ihm die geschichte erzählte und ermahnte mich, dass andere teil noch so zu belassen...

ich hatte danach eh gerade genug und brauchte ne pause, so viel adrenalin musste mein körper erstmals verarbeiten! ich werde mich somit später nochmals mit dem regalbereich bei euch melden...dann seht ihr auch, was daraus werden wird... denn es schwirren da so einige ideen in meinem kopf (und neben den beulen) rum...


Donnerstag, 6. August 2015

DIY ¦ ran an den beton! part II - kerzenständer


beton, wunderschön in der farbe, robust und trotzdem kann er filigran sein...
filigran verstehe ich, dass du beton nicht immer in grossen massen verarbeiten musst, nein auch kleine dinge können aus beton entstehen...
z.b. teelichthalter oder kerzenständer
na ist eure neugierde erweckt, na dann los zum einkauf der materialien...


  • portland zementmischung fix fertig
  • wasser
  • plastikeimer oder sonst ein gefäss zum anrühren
  • öl
  • kerzen
  • gussform für kerzen (ich hab da ganz einfach ein paar plastikbecher aus dem supermarkt verwendet)
  • gummihandschuhe
  • schwingbesen oder kelle
  • mundschutz
  • unterlage als schutz für boden oder tischplatte
  • schleifpapier
  • farbe
  • geduld

so alles beisammen?
als erstes könnt ihr nun mit haushaltpapier und etwas öl eure formen ausreiben, damit der beton nicht daran haften kann...
gut, dann gehts ans anrühren des betons. danach die fixfertigmischung in den eimer und das wasser langsam unter ständigem rühren reingiessen... ah genau für alle die es zum ersten mal machen, bitte handschuhe an, so könnt ihr auch mal im beton rumwühlen... macht spass!


wenn die mischung schön glatt ist, könnt ihr die formen befüllen. ich habs mir einfach gemacht und einfach die teils reingetunkt...


danach muss es relativ schnell gehen, aus diesem grund auch nur eine form die fotografiert werden konnte... wenn ihr bemerkt, dass sich der zement verdickt, steckt eure kerzen rein!


ja und nun heisst es waaaaaaaaaaaaaarten...  unten seht ihr in der mitte eine andersfarbige/braune stelle... diese ist noch nicht ganz durch... also heisst es nochmals warten, bis alles grau ist...


  nach zwei tagen trocknungszeit, war es soweit und ich konnte nun die dinger aus ihren formen lösen und begutachten... damit ihr ein ebenmässigen betonlook in grau erhaltet, müsst ihr die kanten und oberflächen je nach bedarf noch schön abschleifen.

danach habe ich mich ans "bemalen gemacht"... die kerzenständer tunkte ich nur kurz in die farbe um den unteren teil zu gestalten... also malen ist es somit nicht wirklich :) wichtiger input: entfernt den restlichen staub gründlich! sonst will die farbe nicht so recht halten...


nach dem trocknen, strahlen sie nun um die wette...

 




Montag, 3. August 2015

das haus ¦ erhebet eure pinsel (oder farbroller)




da wir ja die vorarbeiten schon erledigt haben, gehts nun ans streichen der wände... ahhh da freu ich mich ja schon soooooooooooooooooo fest drauf! aber als erstes gab's ein powerfrühstück...
lecker bananen-apfel-heiti-joghurt


vis à vis strahlte mir das bronzene antlitz meines papas entgegen... so hatte ich nette gesellschaft :) den statuenkopf hat übrigens meine urgrossmutter gemacht, wir haben so einige familienmitglieder in
verschiedenen materialien verewigt. finde die büste echt klasse und freu mich schon sehr, wenn sie einen ehrenplatz erhält!

nun aber zurück zur tagesaufgabe - die wände müssen gestrichen werden...
das wichtigste zuerst: die auswahl der richtigen farbe!

beim profi nachgefragt - die liebe chänti von handwerk mit form & farbe (oder hier noch ihre FB Seite) war eine riesen hilfe und informierte mich über alle besonderheiten, dich ich beachten musste. so fühlte ich mich von anfang an in guten händen und konnte anfängerfehler vermeiden. 
falls ihr was umändern möchtet, ist diese dame die adresse nr. 1.

was war für meinen fall nun relevant:
für die wände innen kann normale dispersionsfarbe verwendet werden. für das täfer (holzpaneele) und die restlichen holzelemente (einbauschränke oder türen/türrahmen) werde ich einen lack auftragen müssen. warum?
da holz ein naturprodukt ist, welches weiterhin arbeitet, können öle und harze austretten und das ganze verfärben... deshalb darf es keine farbe auf wasserbasis sein, sondern muss ein lack her... welcher nicht verfärbt und auch mit dem holz gehen kann. sprich elastisch ist. denn holz zieht sich im winter zusammen und dehnt sich im sommer wieder aus. so muss die farbe mit dem holz "wandern" können.
na da haben wir wieder was gelernt....

weiter ist auch wichtig zu berechnen, wie viel farbe effektiv werden muss. ich hatte hierzu die quadratmeter ausgerechnet meiner zu bearbeitenden flächen. die quadratmeter kannst du ausrechnen, indem du die länge mal die höhe deiner wand in meter multiplizierst.

ich kam danach auf 200 m2 täfer!!! und 80 m2 wand...
grob geschätzt streicht 1 liter farbe 10 m2. bedenke aber, damit das endergebnis flächedeckend weiss kommt, musst du sicherlich 2x die wand überstreichen. also musst du das ganze noch verdoppeln! erst danach hast du deine finale farbmenge!

also meine rechnung ergab:
40 liter lackfarbe für mein täfer und sonstiges holz
16 liter dispersionsfarbe für meine wände

die lackfarbe habe ich mir bei einem malerbetrieb mischen lassen und die dispersionsfarbe kaufte ich in der landi. nun konnte es losgehen! rein in die malerkleidung...

und go!


die ersten farben wurden aufgetragen und der unterschied war zum teil enorm!


die decken kommen zu einem späteren zeitpunkt an die reihe, heute ging es nur um die wände...

so hier nur ein paar vorher / nachher fotos






ist schon cool was alleine die farbe für eine wirkung haben kann! und ja die decke ist immer noch hässlich braun und wenn die erst auch noch weiss ist uhhhh... ja dann erstrahlt das ganze nochmals heller... ich freu mich sooo unglaublich... weitere bilder werden somit folgen aber heute gibts erst ein paar ausschnitte ;)